Eigenkapital
Banken erwarten meist, dass Sie mindestens die Kaufnebenkosten selbst tragen. Mit zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises erhalten Sie in der Regel bessere Konditionen. Eine Vollfinanzierung ist möglich, aber teurer und nur bei sehr guter Bonität.
Rate, Zins und Tilgung
Als Faustregel sollte die Monatsrate nicht mehr als 35 bis 40 Prozent Ihres Nettoeinkommens betragen. Eine höhere anfängliche Tilgung macht Sie schneller schuldenfrei. Sondertilgungen geben Flexibilität für Bonuszahlungen oder Erbschaften.
Zinsbindung und Anschlussfinanzierung
Bei niedrigen Zinsen lohnt eine lange Zinsbindung, bei hohen eher eine kürzere. Wichtig ist, dass die Rate nach Ablauf bezahlbar bleibt. Ein Forward-Darlehen sichert Zinsen schon einige Jahre vor Ablauf. Nach zehn Jahren können Sie ein Darlehen mit sechs Monaten Frist ohne Entschädigung kündigen.
Förderung
Die KfW fördert unter anderem Familien, den Kauf und die Sanierung von Bestandsgebäuden sowie energieeffiziente Neubauten. Für Sanierungen gibt es zusätzlich Zuschüsse über BAFA. Die Programme ändern sich regelmäßig, Anträge müssen meist vor Vertragsschluss oder Maßnahmenbeginn gestellt werden.
Kapitalanleger
Bei vermieteten Immobilien sind Schuldzinsen und Abschreibung als Werbungskosten absetzbar. Entscheidend ist eine konservative Kalkulation mit Rücklagen für Leerstand und Instandhaltung. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu erfahrenen, unabhängigen Finanzierungspartnern her.
Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.






